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Ich freue mich sehr, euch anzukündigen, dass ich ab Herbst 2019 Beckenboden-Yoga-Lehrerinnen ausbilden werde. Manche haben schon darauf gewartet und nun bin endlich auch ich dazu bereit und freue mich sehr. Denn das von mir entwickelte, entspannte Beckenboden-Yoga muss einfach in die Welt hinaus und weiter verbreitet werden. Vielleicht brauchte ich selbst erst mal die Bestätigung von außen, dass es wirklich wirkt. Diese Bestätigung habe ich mittlerweile von vielen Seiten bekommen: von Seminar- und Kursteilnehmern, von Lesern, die mit meinem Buch und der Übungs-CD gearbeitet haben, und von meinem Frauenarzt. Ja, ich weiß natürlich, dass Beckenboden-Yoga in unglaublich vielfältiger Weise stabilisierend wirken kann, auf physischer und auf emotionaler Ebene. Dennoch habe ich mich nicht wirklich dazu entschließen können, eine Beckenboden-Yoga-Ausbildung anzubieten, obwohl schon seit Jahren viele Yogalehrer meine Workshops zur Weiterbildung genutzt haben.

 

Weitergabe von elementarem Wissen

Ich habe gerade eine extreme Loslass-Phase hinter mir (bei der ich gelernt habe, dass das Loslassen und Nichtanhaften in jedem Moment wichtig ist und bleibt). Wie ich so alles in mir bröckeln lassen habe, hat sich eine Sache doch klar herauskristallisiert: Bilde Beckenboden-Yoga-Lehrerinnen aus! Denn es ist so etwas wie meine Pflicht, das, was ich gelernt und weiterentwickelt habe, weiterzugeben.  Und ja, der Gedanke daran, dass immer mehr Menschen erleben können, wie Beckenboden-Yoga sie erden, bereichern und sogar heilen kann, erfüllt mein Herz mit Freude! Je mehr Menschen Beckenboden-Yoga lehren, desto besser!  Nicht zuletzt auch deswegen, weil diese Menschen eine größere Erdung und damit mehr Verbundenheit mit der Natur erfahren werden. Nur Menschen, die sich mit der Natur verbunden fühlen, schützen sie anstatt sie auszubeuten.

 

Problemlösung mit dem Beckenboden

Die Bedeutung des Beckenbodens für Frauen wie Männer dringt langsam immer mehr an die Öffentlichkeit. Während Mütter ein Lied singen können über einen den Alltag und die Gesundheit belastenden geschwächten Beckenboden, wissen Yogis seit mindestens 5000 Jahren von seiner geheimnisvollen Kraft. Aber nicht nur Mütter und Yogis sollten den Schatz ihres Beckenbodens entdecken – jeder Mensch kann von einem tieferen Bewusstsein für den Beckenboden profitieren. Nichts erdet uns so sehr wie ein entspannter, lebendiger Beckenboden.

Ein verspannter oder geschwächter Beckenboden hängt mit vielen gesundheitlichen Problemen zusammen, von allerlei Beschwerden des Unterleibs über Knieschmerzen bis hin zu Rücken- und Nackenbeschwerden. Bandscheibenvorfälle würden sich oft vermeiden lassen, wenn die Aufrichtung aus der Kraft des Beckenbodens im Alltag genutzt werden würde.

Die Aufgaben des Beckenbodens zeigen uns, wie dringend wir diese Basis benötigen:

  • Halt geben: Das Gewicht des Oberkörpers lastet auf dem Becken, die inneren Organe lasten auf dem Beckenboden.
  • Stabilität: Die Mitte spüren, ohne zu leicht umzufallen. Auch der psychische Zustand wirkt sich auf den Beckenboden aus.
  • Aufrichtung: Ein aktiver Beckenboden wirkt auf den ganzen Körper. Er wirkt durch die spiralige Verschlingung von Muskelketten bis zu den Füßen und bis zum Kopf. Dadurch finden wir zu einer gesünderen und freieren aufrechten Haltung.
  • Loslassen: Nicht nur auf der Toilette und beim Gebären, sondern auch beim Entspannen.
  • Flexibilität: Der Beckenboden brauchte eine große Spannbreite zwischen Anspannung und Entspannung, je nach Situation. Die Energie soll frei fließen können.
  • Sicherheit: Vor allem gegen Inkontinenz, Gebärmuttervorfall und Organabsenkungen.
  • Erfüllende Sexualität: Ein lebendiger Beckenboden ist auch die Basis für eine erfüllte Sexualität. Außerdem lässt sich durch die Aktivität des Beckenbodens der Orgasmus „nach oben ziehen“ und erfüllt den ganzen Körper, Seele und Geist. Männer können ihren Samenerguss besser kontrollieren und Frauen können sich genussvoller hingeben.

 

Lebendiger Beckenboden

Der Beckenboden sollte sich im Alltag, je nach Anforderung und Gegebenheit, sowohl kraftvoll anspannen als auch wirklich entspannen können. Darum ist es so wichtig, den Beckenboden aus der Entspannung heraus zu trainieren und danach wieder in die Entspannung zu gehen. Denn egal ob der Beckenboden zu schwach ist oder nicht, bei den meisten Menschen ist er auch noch verspannt.

Die Aktivität im Beckenboden selbst steuern zu lernen bringt viele Vorteile mit sich (s.o.). Wir können damit sogar die Kundalini-Energie aktivieren, die bis in unsere Großhirnrinde messbar ist und dort ungenutzte Gehirnzellen aktiviert (siehe Gerhard H. Eggetsberger*).

Ein durchlässiger, kräftiger, entspannter und flexibler Beckenboden bietet eine solide Basis. So können wir Belastungen besser standhalten, aber auch uns ganz entspannt dem ungehinderten Energiefluss in uns selbst hingeben und das Leben in vollen Zügen genießen.

 

Entspannter Zugang zum Beckenboden

Aus jahrelanger Erfahrung kann ich sagen, dass die meisten Menschen enorme Probleme haben, ihren Beckenboden wirklich zu spüren. Viele Menschen haben es am Anfang recht schwer, überhaupt einen Zugang zu ihrem Beckenboden zu bekommen. Ich hatte schon männliche Yogaschüler, die meinten, sie besäßen gar keinen Beckenboden! Ich möchte aber alle, ob Mann oder Frau, ermutigen, sich mit ihrem Beckenboden auseinanderzusetzen und damit auch die Energie in ihrem Wurzelchakra zu verstärken. Denn der Beckenboden ist dein Tor zur Erdkraft! Mein Beckenboden-Yoga hat einen sehr entspannten Ansatz, mit dem es allen möglich ist, das Bewusstsein für ihren Beckenboden zu stärken. Schon nach meinen Mini-Workshops sind viele Teilnehmer erstaunt, was sie da entdeckt haben. Da haben Frauen an Rückbildungskursen teilgenommen, aber nie wirklich verstanden, wovon die Lehrerinnen überhaupt geredet haben. (Also, liebe Hebammen: Lasst euch gerne bei mir zur Beckenboden-Yoga-Lehrerin ausbilden – die Frauen werden es euch danken.)

 

Beckenboden und Yoga

Wie schon gesagt, wissen die Yogis natürlich um die energetische Bedeutung des Beckenbodens. Vielleicht hast du auch schon oft im Yoga-Unterricht gehört „setze Mula Bandha“. Doch auch hier kommt mir oft zu Ohren, dass die Schüler meistens gar nicht wissen, wie man Mula Bandha wirklich setzt. Und wie soll man Mula Bandha korrekt setzen, wenn man gar kein Gespür für die verschiedenen Schichten des Beckenbodens hat? Selbst viele Yogalehrer wissen nicht darum! Dabei ist der Beckenboden nicht nur für die Praxis von Mula Bandha wichtig, sondern generell im Yoga, um den Rücken zu schützen und eine stabile Ausrichtung in den Asanas zu gewährleisten! Für mich ist Beckenboden-Yoga die Basis im Yoga und jeder Yogaschüler und -Lehrer sollte genau damit anfangen. Das heißt auch: wenn du vorhast, dich zur Yogalehrerin ausbilden zu lassen, beginne mit der Ausbildung zur Beckenboden-Yoga-Lehrerin! Das gibt dir eine solide Basis und du kannst sogar schon unterrichten und damit Geld verdienen, während du dich weiter zur Yogalehrerin ausbilden lässt. Zum Glück verbreitet sich langsam das Wissen um die Wichtigkeit des Beckenbodens in der Yogaszene und auch viele Yogalehrerinnen, die schon seit Jahren unterrichten, bilden sich in meinen Seminaren fort – und nun auch in der Beckenboden-Yoga-Fortbildung. So ist sie Fortbildung und Ausbildung in einem und die Teilnehmerinnen sind bunt gemischt – allerdings überwiegen momentan noch die schon ausgebildeten Yogalehrerinnen. Die Beckenboden-Yoga-Ausbildung ist explizit an Frauen gerichtet. Aber als Beckenboden-Yoga-Lehrerin kannst und solltest du natürlich auch Männer unterrichten. Ich habe immer wieder begeisterte Männer in meinen Mini-Workshops.

 

Große Nachfrage

Als Beckenboden-Yoga-Lehrerin hast du sehr gute Chancen, volle Kurse zu bekommen. Die Nachfrage ist groß und das Potential enorm.

In erster Linie sind da natürlich Mütter aller Altersstufen, die Beckenbodentraining dringend brauchen, ganz besonders nach der Entbindung zur Rückbildung. Mit Beckenboden-Yoga bekommen sie aber nicht nur Beckenbodentraining, sondern auch mehr Kraft und Stabilität um den Familienalltag zu bewältigen. Nicht zu vergessen, die Entspannungs-Oase des Kurses.

Vielen Patienten wird von ihren Ärzten wegen allerlei kleineren und größeren Problemen Beckenbodentraining nahegelegt. Und Yoga auch. Warum nicht beides miteinander verbinden?

Yogaschüler wissen zwar oft nicht um die Bedeutung des Beckenbodens, aber spätestens wenn sie merken, dass sie sich bei Mula Bandha verspannen oder Rücken- und Gelenkprobleme bekommen, könnten sie dafür offen werden.

Spirituelle Menschen erkennen immer mehr, wie wichtig die Erdung ist und bekommen durch Beckenboden-Yoga die perfekte Grundlage für ihr spirituelles Wachstum. Besonders Meditierende werden begeistert sein, wieviel leichter und länger sie sitzen können.

Wir sind als Menschen auch sexuelle Wesen und da der Beckenboden auch die Sexualität enorm bereichern und befreien kann, ist Beckenboden-Yoga wirklich für jeden sinnvoll.

Und ja, auch abseits vom Sex sind Männer begeistert von Beckenboden-Yoga, weil sie einfach spüren, wie es energetische Blockaden befreit und Energie zum Fließen bringt.

 

Fakten zur Beckenboden-Yoga-Ausbildung

Das Gute ist, dass Beckenboden-Yoga eine sehr reduzierte Art von Yoga ist und sich wunderbar als Einstieg in die Yogalehrer-Tätigkeit eignet.

Die Ausbildung zur Beckenboden-Yoga-Lehrerin geht über ein halbes Jahr, dabei ist die eigene kontiniuierliche Praxis wichtig. Es wird insgesamt 3 Seminar-Wochenenden + 1 Prüfungswochenende geben (das erste 2, die anderen jeweils 4 Tage), zusätzlich wird es ein Online-Forum zum Austausch geben und ihr müsst eure „Hausaufgaben“ machen und eure Erfahrungen regelmäßig schriftlich einreichen. Am Ende gibt es eine praktische (Lehrprobe) und theoretische Abschlussprüfung und bei Bestehen seid ihr danach zertifizierte Beckenboden-Yoga-Lehrerinnen. Demnächst werde ich eine neue Webseite beckenboden-yoga.com erstellen, auf der die ausgebildeten Lehrerinnen dann auch einen verlinkten Eintrag bekommen. Außerdem erhaltet ihr auch mein erprobtes Konzept für einen 10-wöchigen Beckenboden-Yoga-Kurs. Ihr könnt also sofort nach bestandener Prüfung loslegen und euch mehr als die Ausbildungskosten wieder reinholen.

Manche von euch haben schon auf Facebook von der Ausbildung erfahren und die Resonanz ist großartig! Es trudeln schon jetzt die ersten Anmeldungen ein. Die Voraussetzung ist die Teilnahme am ersten Seminar „Erdung mit Beckenboden-Yoga“, alternativ auch die Teilnahme an meinem 10-wöchigen Beckenboden-Yoga-Kurs (Ab Oktober werde ich wieder einen Beckenboden-Yogakurs im Wendland anbieten). Beides ist für jede Frau (der Yogakurs auch für Männer) zur Selbsterfahrung offen, nicht nur für angehende Beckenboden-Yoga-Lehrerinnen. Gleichzeitig ist es nun auch das erste Ausbildungswochenende. Das gibt dir also auch die Möglichkeit, einfach mal zu schnuppern und im Anschluss zu entscheiden, ob du die Ausbildung machen möchtest. Für diese allererste Ausbildung zur Beckenboden-Yoga-Lehrerin gibt es einen reduzierten Einführungsspreis. Nähere Infos findest du hier.

Ich freue mich sehr auf diese allererste Beckenboden-Yoga-Lehrerinnen-Ausbildung im Gutshaus Parin an der Ostsee, wo wir Arbeit und Erholung perfekt entspannt miteinander verbinden können. Bist du dabei?

Namasté!