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Der Mangel von Urvertrauen

Die menschliche zivilisierte Welt hat ein Problem: Sie hat ihr Urvertrauen verloren. Durch den Fortschritt der Technik haben wir die Verbindung zur Erde und zu unserem eigenen Körper verloren. Urvertrauen ist dieses Gefühl, mit der Erde verbunden zu sein mit der Gewissheit, dass das Leben in perfekter Weise für uns sorgt. Es ist das tiefe Vertrauen ins Leben, in die eigene Existenz und auch in die Heilkraft des Körpers. Ein Vertrauen, das aus einer inneren Gewissheit der Verbundenheit entsteht. Es gibt uns die Kraft aus der wir schöpfen können und das Gefühl, dass wir gut sind so wie wir sind. Urvertrauen gibt uns den Mut, in bestmöglicher Weise zu handeln und mehr zu schaffen, als wir uns vorstellen können. Es ist die Basis für ein entspanntes Leben und für das Wachsen der bedingungslosen Liebe in uns. Dann haben all die Ängste und Sorgen, die keinen Platz mehr für Liebe lassen, weniger Chancen, uns zu vereinnahmen.  Ich glaube, ein glückliches Leben kann man nur führen, wenn das Urvertrauen verhältnismäßig ungetrübt ist. Zum Glück können wir selbst unser Urvertrauen stärken.

 

Urvertrauen entspannt

Wenn du kein Urvetrauen hast, bist du die meiste Zeit gefangen in Sorgen, in Tun und Machen, womöglich sogar in Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Dann lebst du im Mangel –  im Mangel von Zeit, Entspannung und Glück und womöglich auch in finanziellem Mangel.

Wenn du aber im Urvertrauen bist, dann bist du in der Fülle, im Sein, in der Liebe und Anbindung und du gehst deinen Weg auf die für dich stimmige Art und Weise. Du lebst mehr aus der Intuition heraus und nutzt deinen Verstand bewusst. Du folgst deinem Herzen und dein Verstand unterstützt dich dabei auf die bestmögliche Weise. Und am Ende stehst du da und wunderst dich, was du alles geschafft hast. Dein ganzes Tun ist einfach entspannter.

Meine Erfahrung ist: je mehr ich entspanne und je weniger ich verkrampft an einem Ziel festhalte, desto schneller und leichter komme ich zum Ziel. Erst wenn ich wirklich loslasse, unterstützt mich das Leben in vielfältiger Weise. Erst wenn ich mich vertrauensvoll hingebe, werde ich mit einer unglaublichen inneren Kraft versorgt. Dann fließt die Shakti in mir und ich lasse mich mehr von ihr bewegen als das ich mich selbst ansporne, um so viel wie möglich zu schaffen. Dann lasse ich mich berühren von dem, was mir das Leben bietet. Von den schönen Dingen genauso wie von den traurigen und schmerzlichen. Dann lebe ich im Hier und Jetzt, anstatt die ganze Zeit auf ein Ziel in der Zukunft hinzuarbeiten. Dann bin ich viel erfüllter, von dem, was ich tue. Selbst wenn natürlich auch immer wieder unliebsame Dinge getan werden müssen. Aber das Verhältnis von unliebsamen Dingen und Dingen, die mich innerlich erfüllen, gleicht sich immer mehr aus.

 

Das große Loslassen

Urvertrauen können wir nur entwickeln, wenn wir loslassen und uns den Zyklen der Natur und des Lebens hingeben. Wir können nur loslassen, wenn wir vertrauen. In jeder Beziehung. Tefe Verbundenheit mit Menschen können wir nur erfahren, wenn wir unsere Ängste und unsere Bewertungen loslassen. Es wird leichter, wenn wir uns einfach an das Nicht-Wissen hingeben. Wir wissen nicht, was kommt, aber wir können darauf vertrauen, dass es so kommt wie es stimmig ist.

Jetzt im Herbst können wir wunderbar erleben, wie schön Loslassen sein kann und wie wichtig es auch ist. Nur durch das Loslassen wird Raum geschaffen für etwas Neues. Um den Frühling zu erleben, müssen die Bäume jedes Jahr die Blätter fallen lassen und den Winter überdauern, indem sie ihre Lebenskraft ganz in sich zurückziehen. Wie würde es uns nun gehen, wenn wir kein Vertrauen darin hätten, dass der Frühling jemals wieder käme? Oder was wäre, wenn wir beim Sonnnenuntergang nicht das Vertrauen hätten, dass das Licht jemals wieder zurück kehrt? Wir könnten die Schönheit des Sonnenunterganges nicht genießen und wären in abgrundtiefer Sorge. Was wäre, wenn wir beim Einschlafen die Sorge hätten, nie wieder aufzuwachen? Da wir aber in der Regel das Vertrauen darin haben, dass es einen nächsten Morgen geben wird, können wir uns in die Dunkelheit hineinentspannen und ohne Sorgen komplett loslassen, bis wir einschlafen. Durch das Loslassen am Abend, erwachen wir erfrischt am neuen Morgen. Durch das Loslassen vom Ziel, erfreuen wir uns noch mehr am Weg dorthin. Und auch wenn wir niemals dort ankommen, so haben wir den Weg doch sehr genossen.

 

Urvertrauen durch das Wurzelchakra

Urvertrauen ist das Hauptthema vom Wurzelchakra. Es ist das Vetrauen, dass die Erde für uns sorgt und das wir verbunden und in die Natur eingebettet sind. Ein tiefes Vertrauen erhalten wir aber nicht nur durch das Wurzelchakra, sondern auch durch einen guten Energiefluss im Kronenchakra. Durch das Kronenchakra sind wir verbunden mit der ewigen, göttlichen Gegenwärtigkeit. Dann spüren wir auch, das der Tod kein Ende ist, sondern ein neuer Anfang bzw. eine Rückkehr. Das nimmt uns die Angst vor dem Tod und ist damit die Grundlage für Vertrauen und das Loslassen der Ur-Angst. Man könnte sagen, das Urvertrauen fließt durch unseren Zentralkanal sowohl von unten durch ein geöffnetes Wurzelchakra als auch von oben durch ein geöffnetes Kronenchakra. Dann spüren wir ein Urvertrauen, das durch nichts und niemanden erschüttert werden kann. Vielleicht kann man das mit einem Kind vergleichen, das sich ganz sicher und gut aufgehoben bei Mutter und Vater fühlt und ganz im Vertrauen der beiden mitschwingt.

Um diesen vertrauensvollen Energiefluss in dir aufzubauen, empfehle ich dir die Beckenboden-Meditation. Denn wenn du deinen Beckenboden bewusst entspannst, öffnest du dein Tor zur Erdkraft, durch das du Urvertrauen gewinnen wirst. Dann spürst du die Verbindung zu Mutter Erde und wie Shakti durch dich fließt. Dann spürst du diese Urkraft in dir, von der du dich tragen lassen kannst. Und du weißt, dass diese Lebenskraft immer in der für dich bestmöglichen Weise für dich sorgen wird. Es mag sein, dass du nicht erkennst, dass die Erfahrungen, die du machst, deiner Entwicklung dienen. Und genau an diesem Punkt gilt es, den Verstand einfach mal abzuschalten und zu vertrauen. Denn dein Leben hat immer recht.

 

Der Beckenboden als Tor zu mehr Urvertrauen

Generell ist Beckenboden-Yoga eine gute Methode, um das Urvertrauen in dir zu stärken. Dein Beckenboden zeigt dir so genau an, ob du dich entspannt öffnen kannst oder doch lieber verkrampft festhältst. Bei vielen Menschen, gerade natürlich bei Frauen, haben sich negative Erfahrungen im Beckenboden „festgesetzt“. Das zeigt sich dann in einem verspannten oder sogar schmerzenden Beckenboden. Viele schmerzliche Emotionen und Erlebnisse sind hier mitunter gespeichert. So lange diese aber nicht befreit werden, ist wirkliche Entspannung nicht möglich. Die Arbeit mit dem Beckenboden (auch einfach nur die Beckenboden-Meditation) und Hüftöffnern hilft dir, diese Themen auf sanfte Art und mit liebevoller Achtsamkeit zu lösen. Dabei stärkst du auch dein Urvertrauen, denn du eroberst es dir Schritt für Schritt zurück. Mitunter ist es nötig, dir dabei therapeutische Unterstützung zu suchen. Auch wenn dieser Weg schmerzlich ist, ist er doch ein Weg zu mehr Freiheit und Lebendigket und du wirst es nicht bereuen. Deine unterdrückten Gefühle zuzulassen hat eine enorme Heilwirkung.

 

Urvertrauen und Energiefluss

Urvertrauen verlangt auch, deinem inneren Energiefluss zu Vertrauen. Es geht nicht immer darum, viel Energie zu haben. Oft geht es darum, einfach mal komplett runterzuschalten und auch die Energielosigkeit auszuhalten. Energie fließt ständig, sie fließt in Rhythmen und spiralförmig und sie fließt nach innen und nach außen. Wenn du ständig im außen aktiv bist, obwohl dein Energiefluss eigentlich nach innen geht, wirst du krank. Dann holt sich dein Körper mit allen Mitteln, was er braucht. Dein Körper weißt dir den Weg und wenn du dich ihm anvertraust, fließt du mit deiner Energie, anstatt sie zu blockieren. Versuche nicht, dich angestrengt in die Aktivität nach außen zu zwingen, wenn deine Energie gerade nur nach innen und in die Ruhe und Entspannung fließen möchte. Folge ihr in die Stille hinein. Urvertrauen bedeutet auch, darauf zu vertrauen, dass irgendwann der Wendepunkt kommt, ab dem die Energie wieder nach außen in die Aktion führt. Und dann lass dich von ihr mitreißen, ohne Angst und Zurückhaltung! Lass es fließen und tauche mit vollem Herzen ein in den Fluss des Lebens!

 

Die Kunst zu leben

Und wie funktioniert das nun in unserem Alltag, der meistens vollgestopft ist mit Aufgaben, die wir erledigen müssen? Die wahre Kunst zu leben ist, sich bei all den Verpflichtungen gut um sich selbst zu kümmern und immer wieder Stille-Oasen zu finden, in denen wir bewusst in uns selbst hineinspüren. Deswegen halte ich eine tägliche Meditationspraxis (die sowohl Wurzel- als auch Kronenchakra stärkt) für unerlässlich. Die Meditation „Eintauchen ins Jetzt“ ist perfekt für dieses In-sich-hinein-spüren. Du erhältst sie kostenlos bei Eintragung in meinen Newsletter. Ohne diese Stille-Oasen verlierst du dich im Tun und Machen und kannst dich nicht mehr deinen inneren Zyklen hingeben. Besonders für Frauen, die ja in besonderem Maße zyklisch leben, ist das Mit-der-Energie-gehen so wichtig! Sorge dafür, dass du täglich Zeit für dich hast, in der du dich ganz deiner inneren Energie anvertrauen kannst und nicht gegen sie lebst. Es gibt immer Möglichkeiten, manchmal braucht man nur den Mut zu fragen und um Hilfe zu bitten. Du darfst dich immer wieder daran erinnern, bewusst zu vertrauen und dich für die Lösungen zu öffnen. Wenn du im Einklang mit dem Leben fließt, dann sorgt das Leben für dich. Wenn du lernst, dein Leben zu lieben, findest du das Glück in dir. Lass dich dazu gerne von meinem allerersten Blogartikel inspirieren: https://om-site.com/dein-leben-lieben/

Namasté!

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