Was ist Pranayama?

 

Pranayama ist die Lenkung der Lebensenergie mit unserem Bewusstsein und unserem Atem.

Pranayama wirkt reinigend, energetisierend oder beruhigend, es gibt zahlreiche verschiedene Techniken für unterschiedliche Bedürfnisse. Fortgeschrittene Techniken nutzen einen bestimmten Rhythmus,  Lichtvisualisierungen und/ oder Mantren.

Pranayama kann sehr heilsam auf die verschiedenen Ebenen unseres Seins wirken, sollte aber erst ausgeführt werden, wenn man schon einen guten Kontakt zu seinem Atem hat. Es muss im Einklang mit dem Atem und dem Fühlen geschehen.

Die Arbeit mit dem Atem ist ein sehr sensibles Feld. Sie muss in Harmonie mit dem ganzen Sein geschehen, nichts darf forciert werden. Es braucht einfach nur mehr Raum für den Atem geschaffen werden. Ein freier Raum, damit das Leben mit Leichtigkeit durch uns fließen kann. Es muss sich immer gut und „im Fluss“ anfühlen und dabei dürfen auch Tränen fließen. Unser Atem bringt uns Lebendigkeit, mit allen Gefühlen die dazugehören. Der Atem lehrt uns einen achtsamen Umgang mit unserem Körper und uns selbst und kann uns ein großer Guru sein.

Als Anfänger (und auch als fortgeschrittener Yogi) ist es wichtig, einfach nur mit dem Atem zu sein, ihn frei zu lassen und beobachten zu können, ohne ihn zu lenken. Das ist der erste Schritt, darauf baut jedes Pranayama auf.

Falsch ausgeführtes, zu sehr forciertes Pranayama kann dir mehr schaden als nützen.