Den Zeitpunkt deiner Meditation bestimmst du selbst!

Im Zuge der Meditations-Challenge möchte ich heute auf die Frage eingehen: Wann ist der beste Zeitpunkt zum meditieren? Es gibt viele Richtlinien, die dir helfen, den besten Meditationszeitpunkt für dich zu finden und die dir deine Meditation erleichtern können. Aber all diese Regeln taugen nur etwas, wenn sie für dich ganz persönlich auch wirken. Ich selbst habe mich ehrlich gesagt nie an die Regeln, die ich hier noch aufzählen werde, gehalten. Ich stehe nicht noch früher auf, als ich sowieso schon muss. Ich habe nie beschlossen, immer zur gleichen Zeit zu meditieren (wobei es sich in etwa von alleine eingependelt hat) und habe meistens auch alle sonstigen, für mich Stress verursachenden Ratschläge nicht befolgt.

Ok, ich habe an mehreren Vipassana-Meditationsretreats teilgenommen, während derer ich jeweils 10 Tage lang von 4:30 bis 21:00 fast nur meditiert habe. Das ist auf jeden Fall eine intensive Erfahrung und mir ging es damit ziemlich gut (wobei ich gestehen muss, dass ich mich manches Mal in den frühen Morgenstunden durchgemogelt habe). Aber ansonsten ist die harte Schule nicht gerade mein Weg. Nein, mein Weg ist vielmehr, entspannt nach Innen zu gehen und von Innen heraus wieder entspannt nach Aussen. Für mich ist Meditation mit Druck kontraproduktiv. Ich kann problemlos den ganzen Tag meditieren – weil ich es liebe! Vor 15 Jahren war das für mich unmöglich, da es für mich eben mit einer Art Druck verbunden war, der sich auf jeden Versuch, zu meditieren, negativ auswirkte. Dir könnten die gängigen Meditations-Empfehlungen allerdings helfen, weshalb ich sie dir nicht vorenthalten möchte.

Wann meditieren? Empfehlungen für den Zeitpunkt der Meditation:

Eine Stunde vor Sonnenaufgang.

Das ist sozusagen die “angel hour”, während der eine ganz besondere Energie herrscht. Außerdem sind die Störungen der Außenwelt minimal. Viel Spaß beim frühen aufstehen, vor allem im Sommer! Wenn du positive Erfahrungen damit hast: Überzeug mich! Schreib in die Kommentare…

Direkt nach dem Aufstehen.

Macht auf jeden Fall Sinn, weil du noch nicht so viel von der Außenwelt abgelenkt bist und während der Meditation auch wunderbar deine Träume verarbeiten kannst. Für mich als Mutter, die um 5:50 Uhr für ihre Tochter aufstehen muss und am Wochenende gerne lange mit ihrer Familie im Bett kuschelt, kommt das allerdings auch nicht in Frage. Wie du vielleicht schon bemerkt hast, bin ich nämlich so gar keine Frühaufsteherin.

Jeden Tag zur gleichen Zeit.

Ist für viele Menschen eine Hilfe. Für mich nicht, denn es macht mir zu viel Stress. Yoga und Meditation sind mir so wichtig, dass ich lernen musste, loszulassen und nicht auf eine bestimmte Uhrzeit zu beharren, wenn gerade was anderes ansteht. Denn mit Familie steht oft was anderes an und es lebt sich viel entspannter, wenn man flexibel ist. Ich brauche diese Zeitfestlegung nicht und meditiere trotzdem fast jeden Tag. Wenn es dir schwerfällt, jeden Tag zu meditieren, kann dich die Festlegung auf eine bestimmte Uhrzeit sehr wohl darin unterstützen.

Morgens und abends eine Stunde.

Wie gesagt, wäre das für mich nicht so ein Problem, aber für meine Familie! Meine tägliche Yoga-und Meditationspraxis dauert oft 2 Stunden am Stück. Ich habe mich mehr oder weniger bewusst für ein Familienleben entschieden und nicht dafür, in einem Ashram oder einer Höhle zu leben. Ich arbeite gerade sogar eher daran, die Zeitspanne meiner Yoga- und Meditationspraxis kürzer werden zu lassen und mich mehr auf die Außenwelt und die Arbeit zu konzentrieren. Wenn du dich bisher allerdings mehr der Außenwelt gewidmet hast, solltest du dich lieber für mehr Meditation entscheiden. Wenn es dich abschreckt, dir so viel Zeit zum Meditieren zu nehmen, sind auch 5 Minuten am Tag in Ordnung! Jede Minute der Meditation ist wertvoll! Und wenn du wirklich drin bist, magst du wahrscheinlich gar nicht mehr aufhören.

All die Empfehlungen zum Meditieren machen auf jeden Fall Sinn, die Frage ist nur, ob sie auch für dich Sinn machen. Wenn sie dir z.B. helfen, deinen Schweinehund zu überwinden, können sie genau richtig für dich sein. Wenn sie dich davon abhalten, überhaupt mal anzufangen wenigstens 5 Minuten zu meditieren, machen sie überhaupt keinen Sinn. Ich meinerseits habe gar keinen Schweinehund, der mich von der Meditation abhält. Denn gerade als Hochsensible brauche ich meine Meditationspraxis wie die Luft zum atmen. Wenn dich das Sitzen vom Meditieren abhält, lies diesen Artikel: http://om-site.com/richtig-sitzen-beim-meditieren/.

Entspannt Meditieren

Mein Wunsch ist es, jedem zur Meditation zu verhelfen, der sich danach sehnt und ihm den Druck, die Sorgen und Ängste zu nehmen. Deswegen biete ich die Meditations-Challenge an, für die sich bereits über 100 Meditierwillige angemeldet haben. Gemeinsam geht es leichter und gemeinsam schaffen wir ein Feld des neuen Bewusstseins.
Im Rahmen der Challenge wurde ich nun schon öfter gefragt, ob wir alle gemeinsam zur selben Zeit meditieren. Das wäre natürlich wünschenswert, ist aber praktisch schwer umsetzbar. Mir ist es wichtig, dir das Meditieren so einfach wie möglich zu gestalten, ob du arbeitest, Kinder hast oder nicht. Es ist quasi unmöglich, alle Menschen unter einen Hut zu bekommen und letztendlich ist es nicht so wichtig. Auch wenn eine Meditation zum selben Zeitpunkt eine große Kraft hat – so lange sich niemand ausgeschlossen fühlt.

Gemeinsam meditieren

Was eben auch eine große Kraft hat, ist die gemeinsame Ausrichtung auf ein Bewusstseinsfeld über 4 Wochen. Alleine die Intention von über 100 Menschen, die sich gemeinsam einer Sache widmen, hat eine enorme Kraft, die sich über Zeit und Raum hinwegsetzt. Jeder Einzelne wird von dieser Energie getragen, egal zu welchem Zeitpunkt er meditiert.
Trotzdem möchte ich gerne zwei Uhrzeiten anbieten, zu denen so viele Menschen wie möglich gleichzeitig meditieren und das Feld noch mehr gegenseitig stärken können:

12:00 Uhr und 21:00 Uhr.

Für mich persönlich werde ich die Challenge nutzen, um nicht mehr nur einmal am Tag, sondern 2-3 mal zu meditieren. Normalerweise meditiere ich zwischen 8:00 und 9:00 Uhr. Nun werde ich in diesen Wochen auch noch um 12:00 und 21:00 Uhr meditieren. Wenn dir eine Uhrzeit wie z.B. 18:00  Uhr besser passt, kannst du gerne den Vorschlag in den Kommentaren machen und schauen, wer sich dir anschliesst. 21:00 Uhr passt für mich und andere Eltern einfach besser, weil die Kinder dann meistens schlafen. Für andere ist es eine schwierige Uhrzeit, weil sie dann vielleicht schon zu müde sind. 12.00 Uhr habe ich vor allem deswegen gewählt, weil ich weiss, dass viele Menschen auf der ganzen Erde zu diesem Zeitpunkt (natürlich versetzt durch die Zeitzonen) für die Welt meditieren. 12:00 Uhr ist wohl der am meisten propagierte Zeitpunkt für Erdheilungs- und Friedensmeditationen. So können wir uns wunderbar in dieses Feld “einklinken”. Aber wie gesagt: Meditiere dann, wann es dir am besten passt! Für viele ist es am einfachsten direkt nach dem Aufstehen (nach dem Zähneputzen, etc.). Für mich ist der beste Zeitpunkt, sobald ich geduscht, Zähne geputzt und die Kinder weg gebracht habe.

Jeder hat Zeit zu meditieren

Falls du meinst, du findest gar keine Zeit zu meditieren, lass dir gesagt sein: “Ich habe keine Zeit” ist eine der gängigsten Lügen unserer Zeit. Jeder Mensch hat die Zeit, die Dinge zu tun, die ihm wichtig sind. Wenn du keine Zeit dafür findest, scheint dir etwas anderes wichtiger zu sein. Vielleicht musst du etwas anderes opfern, um die wundervollen Geschenke des Meditierens zu empfangen. Ich kann dir nur raten: Go for it!

Vergiss nicht, dich hier drunter für unsere Meditations-Challenge einzutragen!

Was ist dein Lieblings-Zeitpunkt für die Meditation?

Namasté!

Hier kannst du dich für die Challenge eintragen:

 
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