Der optimale aufrechte Sitz

Dies ist ein Auszug aus dem Artikel http://om-site.com/richtig-sitzen-beim-meditieren/….

Richtig sitzen beim Meditieren mit Hilfsmitteln

Es ist überhaupt nicht egal, wie du sitzt. Es gibt den (sehr individuell geprägten) optimalen Sitz beim Meditieren. Du kannst es dir schwer machen oder eben leicht. Ich möchte dir wirklich nahelegen, dir für deine Meditation ein Sitzkissen oder ein Sitzbänkchen zuzulegen. Ohne dies längere Zeit auf der Erde zu sitzen ist nur für langjährige Yogis mit extrem weiter Hüftöffnung und perfekter Beckenaufrichtung gesund. Für den Notfall tun es zwar auch normale Kissen, Decken oder alles worauf man so sitzen könnte, aber wenn du vorhast, mit deiner Meditation glücklich zu werden, solltest du in deine Basis etwas investieren.

Sitzkissen:
Die Wahl des richtigen Meditationskissens*ist sehr individuell. Es sollte mit Getreidespelz gefüllt sein, damit du es leicht anpassen kannst. Es sollte so hoch sein, dass deine Knie unter den Hüften sind (je weniger Hüftöffnung du hast, desto höher sollte dein Sitzkissen sein) und dass deine Lendenwirbelsäule in ihrer natürlichen Lordose ist (also nach vorne gebogen). Ich persönlich mag am liebsten die Halbmondkissen* . Diese sind perfekt für den Sitz mit gekreuzten Beinen und verhelfen dem Becken zur optimalen Hüftöffnung.

Sitzbänkchen:
Wenn es dir schwer fällt, mit gekreuzten Beinen zu sitzen, ist ein Meditationsbänkchen* wunderbar. Das Sitzbänkchen nimmt den Druck von den Knien (den du zum Beispiel beim Fersenitz hast) und hilft, die Wirbelsäule aufzurichten. Die Sitzfläche sollte leicht schräg nach vorne geneigt sein, um deine Beckenaufrichtung zu unterstützen.

So findest du die richtige Sitzposition für dich!

Finde heraus, welche Sitzposition für dich persönlich am angenehmsten ist. Probiere in Ruhe verschiedene Möglichkeiten aus und spüre in dich hinein.

Es gibt viele Möglichkeiten, mit gekreuzten Beinen zu sitzen. Am leichtesten ist in der Regel Sukhasana, wobei es zwei verscheidene Varianten gibt. Bei der einen platzierst du eine Ferse vor der anderen ganz nah am Körper (auch „burmesicher Sitz“ genannt). Die andere Variante ist ein einfacher Schneidersitz, bei dem die Füße unter den Knien liegen, um sie zu stützen. Der Lotussitz (auch der halbe Lotus) ist nur für Menschen mit sehr weiter Hüftöffnung zu empfehlen, da er sonst die Knie schädigt.

Wenn du Probleme mit gekreuzten Beinen hast, solltest du im Fersensitz (zum Beispiel mit einer Decke* zwischen Fersen und Gesäß, auf einem Meditationskissen*, einem Yoga-Block* oder am allerbesten auf einem Meditationsbänkchen* sitzen. Achte dabei darauf, dass die Füße gerade in einer Linie mit den Unterschenkeln liegen, damit keine Verdrehung in den Knien stattfindet.

Ziemlich klasse erscheinen mir auch die dynamischen I-Om Meditationshocker im greenyogashop*. Beim Greenyogashop bekommst du übrigens 5€ Rabatt mit dem Gutscheincode „om-site“.

Du kannst aber auch auf der vorderen Kante eines Stuhles oder Hockers sitzen. Dafür ist es gut, wenn die Füße so weit unterlagert werden, das die Oberschenkel parallel zum Boden sind.

Aufrechter Sitz kompakt:

Welche Sitzposition du auch immer wählst, die folgenden Punkte sind wichtig und die Basis, bevor wir ins Detail gehen:

  • Die Sitzbeinhöcker sind gleichmäßig belastet, das Becken ist gerade.
  • Die Lendenwirbelsäule macht eine Biegung nach vorne oder ist zumindest gerade. Wenn das nicht möglich ist: höher Sitzen!
  • Beachte die natürliche Welle deiner Wirbelsäule.
  • Die Knie sind im besten Falle weiter unten als die Hüftgelenke.
  • Die Knie hängen nicht in der Luft, sondern sind unterlagert mit Socken, Kissen, Decken, o.ä.
  • Deine Hände kannst du entspannt auf den Oberschenkeln ablegen und evtl. ein Meditations-Mudra mit den Händen formen (zum Beispiel Daumen und Zeigefinger jeweils einer Hand zum entspannten Dhyana-Mudra / Om-Mudra) formen. Die Handflächen zur Erde erdet dich mehr, die Handflächen zum Himmel macht dich empfangsbereiter für geistige Energien).

Die Anleitung für den optimalen aufrechten Sitz:

  • Entspanne deine Füße, Beine und dein Becken. Nimm wahr, wo du noch mehr loslassen kannst. Lass die Schwerkraft der Erde frei auf den gesamten unteren Teil deines Körpers wirken. Spüre den Kontakt zum Boden.
  • Setz dich zunächst auf den vorderen Teil deiner Sitzbeinhöcker, so dass dein Becken leicht nach vorne gekippt und die Lendenwirbelsäule im leichten Hohlkreuz ist.
  • Dann lass dein Steißbein ganz schwer nach diagonal unten-vorne sinken. Ganz langsam, Millimeter für Millimeter, so weit, bis dein Becken ganz aufrecht ist und es sich richtig gut geerdet anfühlt. Spüre die Verbindung von deinem Steißbein und deinem Beckenboden mit der Erde und lass die Energie frei fließen.
  • Richte deine Wirbelsäule Wirbel für Wirbel auf und schaffe dabei Raum zwischen den einzelnen Wirbeln. Achte darauf, dass die Lendenwirbelsäule in ihrer natürlichen Lordose (der Biegung nach vorne) bleibt. Die Brustwirbelsäule strebt diagonal nach hinten-oben. Das Brustbein strebt diagonal nach vorne-oben. Wichtig: Die unteren Rippen klappen nicht nach oben auf, sondern bleiben integriert in Richtung Becken.
  • Der Scheitel strebt nach oben.
  • Finde den leichtesten Auflagepunkt deines Kopfes auf der Halswirbelsäule, so dass sowohl Hals als auch Nacken sich frei und entspannt anfühlen.
  • Die Schultern sinken ganz entspannt nach hinten-unten-außen. Manchmal hilft die Vorstellung von Sandsäcken auf den Schultern, um noch mehr loszulassen.
  • Entspanne deinen Kiefer und auch deine Stirn.

 

Dies ist ein Ausschnitt aus dem Artikel „Richtig Sitzen beim Meditieren“. Mehr zum Thema findest du über den Link.

 

Die mit „*“ gekennzeichneten links sind Affiliate Links, bei denen ich eine klitzekleine Provision erhalte, wenn du darüber etwas bestellst. Du hast davon keinen Nachteil und ich kooperiere nur mit den meines erachtens allerbesten Firmen. Beim Greenyogashop erhältst du sogar 5€ Rabatt mit dem Gutscheincode „om-site“ und als Yogalehrer noch mal 10% extra.