Mit Meditation in die Tiefe

Meditation hat mich das Leben auf einer tieferen Ebene erfahren lassen und tut dies immer wieder. Für manche Menschen mag das Meditieren etwas weltfremdes sein, ein Rückzug aus dem Leben. Für mich ist es aber geradezu ein Eintauchen in das Leben. Ohne mich von etwas zurückzuziehen, sondern indem ich den gegenwärtigen Moment noch mehr beinhalte, noch bewusster erlebe. Indem ich allem was da gerade in mir ist, Raum gebe und sich entfalten lasse. Damit wird das Leben einfach viel größer und allumfassender. Es schließt die Ebenen, die ich nicht sehen und anfassen kann mit ein. Ebenso wie all die Dinge, die ich mit meinen Sinnen erfassen kann. Ja, gerade auch die Sinneswahrnehmeungen werden tiefer und dadurch entfaltet sich auch immer mehr der Genuss am Leben.

Heute möchte ich einfach einen kleinen persönlichen Aspekt meiner Meditationspraxis und auch meiner Lebenspraxis mit dir teilen.

 

Meditieren auf 4 Ebenen

Beim Meditieren nehme ich meine Gedanken, meine Gefühle und meinen Körper so intensiv wie möglich wahr. Diese drei Ebenen machen ja im Grunde unser menschliches Leben aus. Aber in der Meditation verbinde ich mich noch mit etwas viel Größerem als dem, was offensichtlich ist. In mir selbst bin ich verbunden mit diesem Größeren, Unfassbaren. Hier finde ich alles, was für mich wichtig ist. Es ist schon da und wirkt in mir.

In den heiligen Momenten, die immer mal wieder entstehen, ist gefühlt das ganze Universum in mir und ich bin im Universum. Absolute Klarheit. Verbundenheit. Spirituelle Erdung. Dynamische Stille. Und doch bin ich ganz Mensch, ganz geerdet in meinem Körper. Das ganze Universum im Körper zu erfahren ist ein ziemlich spannender Weg.

Für mich ist es eine Frucht des Yogaübens und Meditierens. Damit will ich aber nicht sagen, dass du solch einen Moment nicht auch einfach so erleben kannst. Oder auch gleich beim ersten Mal, sobald du dich zum Meditieren hinsetzt.

So ein Moment ist ein Geschenk, das man nicht erwarten darf. Ein Geschenk, das ich nur empfangen kann, wenn ich es nicht erwarte. Manchmal erlebe ich solch einen Moment lange Zeit gar nicht – und dann kommt er plötzlich wieder und erfüllt mich mit purer Glückseligkeit.

 

Einssein

Dieser Moment der Stille und Klarheit – des absoluten Gewahrseins von dem, was ist – das ist Meditation. Ich bin so viel mehr als mein Körper, meine Gefühle und meine Gedanken.

Mein Körper ist ein Gefäß für das Leben. Durchdrungen mit Leben. In ihm erfahre ich alle Elemente – das Feste, das Flüssige, das Feurige, das Luftige und den grenzenlosen Raum. Zahllose energetische Zustände lassen sich in ihm erfahren. Manchmal sind sie unendlich genussvoll. Manchmal auch das Gegenteil.

Gefühle kommen – manchmal schöne, manchmal unangenehme. Wenn ich sie nicht wegdränge, verflüchtigen sie sich wieder. Ich nehme sie an, sie werden integriert und verlieren dadurch ihre beängstigende Macht. Sie führen mich sogar zum Licht, weil sie mir den Weg zeigen.

Gedanken kann ich mittlerweile meistens mit Klarheit beobachten – und ihre Auswirkungen auf meine Gefühle und den Körper. Wenn ich erkenne, aus welchen Erfahrungen und Glaubenssätzen diese Gedanken entspringen, kann ich frei wählen, ob diese Gedanken für mich noch Bedeutung haben.

 

Lebendigkeit

Diese Stille, die auch körperliche Regungslosigkeit beinhaltet, kann ich nur erfahren, weil ich der Bewegung und Dynamik auch ihren Raum gebe.

Mein Körper braucht Asanas, Flows, Tanz, Bewegung, körperliche Liebe und Nähe. Meditation in Bewegung – das Erleben des Universums in meinem Körper in ganz spezifischen Erfahrungen.

Mein Geist braucht klaren Fokus, Reinigung und Schaffenskraft. Zum Beispiel durch Meditationsübungen (Dharana), Atemarbeit (Pranayama), Schreiben und kreative Projekte.

Meine Gefühle brauchen Ausdruck. Authentischen Ausdruck in Gesprächen oder auch alleine, durch Stimme und Körper. Und um mich wirklich gut zu fühlen, brauche ich Verbindung mit anderen, ähnlich schwingenden Lebewesen, mit Menschen und Natur.

All das brauche ich für ein erfülltes Leben. Alles muss für mich klar erfahren und durchlebt werden. Das braucht Mut. Den Mut, alles zuzulassen, zu fühlen und authentisch zu sein. Ehrlich mit sich selbst. Und ja, das ist überhaupt nicht leicht. Es ist ein Prozess.  Es ist ein Weg in ein wildes, saftiges Leben mit Herz und Verstand.

So kann ich dir nur sagen, dass Meditation dein Leben auf vielen Ebenen bereichern kann. Ganz besonders die integrale Achtsamkeitsmeditation “Eintauchen ins Jetzt”. Eine Zusammenfassung der Grundlage meiner Meditationspraxis erhältst du kostenlos hier.

In Zukunft stelle ich dir die besten Möglichkeiten für eine leichtgehende Meditationspraxis zur Verfügung. Mein Buch “Meditieren mit Leichtigkeit” (Arbeitstitel) ist fast fertig. Nach über 15 Jahren eigener Meditationspraxis ist es mein Herzensanliegen, möglichst jedem Menschen zu einer regelmäßigen Meditationspraxis zu verhelfen. Deswegen wird es bald auch einen Online-Meditationskurs geben.

Mich interessiert brennend: Wie ist deine Erfahrung mit dem Meditieren? Oder was hält dich vom Meditieren ab? Was sind deine Fragen zum Thema?

Namasté!

 

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