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Tanz der Shakti: Entdecke die Lebendigkeit im Beckenboden

Mit diesem „Tanz der Shakti“ möchte ich dich in einen tiefen Kontakt mit der wunderbaren Lebendigkeit deines Beckenbodens führen. Das dein Beckenboden weit mehr zu bieten hat, als allgemein bekannt, weisst du spätestens, wenn du mein Buch gelesen hast. Dein Beckenboden ist einfach unverzichtbar für deine körperliche und energetische Ausrichtung.  Diese Übung kann dich in deiner Tiefe berühren und mit der Erde verbinden. Mit deiner Urkraft, mit deiner Kundalini-Shakti.

Auch bei Rückenproblemen aller Art verschafft dir diese Übung und das Bewusstsein für deinen Beckenboden allgemein eine Basis, die dir Entspannung und Schmerzfreiheit schenken kann. Es ist überhaupt nicht egal, wie du sitzt, du kannst deine Probleme mit Bandscheiben und anderen Rückenschnerzen verstärken oder mehr lösen, je nachdem wie dein Becken aufgerichtet ist.

Und gerade weil wir heutzutage viel zu viel sitzen, ist es unabdingbar, sich mit der Basis Beckenboden anzufreunden. Ja, anfreunden meine ich. In Beziehung gehen, den Kontakt spüren. Dann kannst du wirklich große Entdeckungen machen, die dich auf vielen Ebenen bereichern. Einen Vorgeschmack auf die Inhalte meines Buches (inklusive Übungs-CD), beziehungsweise eine gute Ergänzung dazu, bekommst du mit dieser wunderbar befreienden Übung.

Ich möchte dich jetzt einladen, mehr zu sein und zu erforschen als zu tun. Es soll ein spielerisches herantasten und keine Arbeit sein. Die Anleitung zu dieser Übung ist ganz simpel, du musst sie nämlich einfach machen und dein Körper weist dir dann von ganz alleine den Weg. Dein Atem begleitet dich. Ohne richtig und falsch. Du darfst es einfach so richtig genießen. Es soll dir Freude bereiten.

Die Basis ist trotzdem erst mal der aufrechte Sitz. Der ist quasi die Basis für deine Basis und du erfährst alles Wichtige darüber hier.

Am besten wählst du dir einen Sitz mit weiter Hüftöffnung, wie Sukhasana, Baddhakonasana, Upavishtakonasana oder sogar Padmasana. Ansonsten: Ein gewöhnlicher Schneidersitz oder das Sitzen auf einem Stuhl tut`s auch.

Tanz der Shakti

  • Spüre deine Sitzknochen auf der Unterlage und richte dein Becken gerade aus. Entpanne dein Becken, deine Beine und Füße in die Erde hinein. Spüre den Raum zwischen Sitzknochen, Schambein und Steißbein. Hier spannt sich dein Beckenboden auf. Atme in diesen Bereich.
  • Lass ganz feine Bewegungen entstehen. Verlagere zum Beispiel das Gewicht auf deinen Sitzbeinhöckern und spüre den Kontakt zu deiner Unterlage (Sitzkissen / Stuhl/ Boden). Bewege und spüre den Bereich zwischen Sitzhöckern, Steißbein und Schambein. Deinen wunderbaren Beckenboden. Auf energetischer Ebene dein Wurzelchakra. Auch der Ort, an dem deine Kundalini-Shakti ruht. Jetzt ruht sie vielleicht nicht mehr. Deine Bewegungen sind in Zeitlupe, so minimal und bewusst wie möglich. So ist es jedenfalls bei mir – wenn bei dir plötzlich ein Vulkan ausbricht mit schnellen Bewegungen, möchte ich hier nicht beurteilen dass das nicht richtig wäre. Alles ist gut, so lange es nicht zu gewollt ist.
  • Die Bewegungen entstehen mehr oder weniger von alleine, aus deinem Inneren heraus. In Verbindung mit dem Atem. In Verbindung mit der Erdenergie, oder um diese Verbindung herzustellen. Diese Energie bewegt dich, sucht sich ihren Weg durch dein Becken. Und dann vielleicht sogar durch deinen Zentralkanal die Wirbelsäule hinauf. Wie auch immer, lass alles zu, geh mit dem Leben, das sich in dir entfalten möchte. Spürst du diese Lebendigkeit im Beckenboden?
  • Wenn dein ganzer Körper sich bewegen will: Lass es zu. Tanze. Gib dich deiner Shakti hin. Lass deinen Atem den Tanz mit der Shakti tanzen und genieße diese Befreiung.
  • Vielleicht sitzt du auch ganz still, keine äußerliche Bewegung ist sichtbar. Das ist gut. Du gehst in die Tiefe. Auch wenn äußerlich so wenig los ist – es geschieht so viel.
  • Öffne dein Wurzelchakra zur Erde hin. Gib dich ihr hin, spüre die Verbindung und die Kraft. Spüre deine Basis. Dein Wurzelchakra. Deinen Beckenboden. All die wunderbaren, mitunter lustvollen Empfindungen. Genieße!

 

Zum Nachspüren oder zur anschließenden Meditation finde den perfekten Auflagepunkt deiner Sitzhöcker, beide gleichmäßig belastet, und deine optimale Beckenaufrichtung.

Spürst du, wie dein Beckenboden belebt ist? Spürst du diese Lebendigkeit in dir? Wie fühlt es sich an?

Was hat sich verändert? Wie geht es deinem Rücken?

Wie verbunden fühlst du dich mit der Erde? Wie verbunden fühlst du dich mit dir?

Viele Menschen freuen sich, wenn du deine Erfahrung hier im Kommentar teilen magst. Oder hast du Fragen? Her damit, ich beantworte sie dir hier gerne!

Namasté!

 

2 Kommentare

  1. Gabriele Strahler sagt

    Ich versuche mich für den Newsletter einzutragen, bekomme immer wieder eine Fehlermeldung.
    Wie komme ich nun an dein tollen Informationen via Newsletter

    • Liebe Gabriele,
      das ist komisch. Ich habe es gerade selbst getestet und bei mir klappt es. Hat noch jemand dieses Problem? Ansonsten kannst du den Blog via WordPress abbonieren (dazu gibt es ein Feld in der Sidebar der einzelnen Artikel) oder du schickst mir deine Emailadresse an mail@om-site.com. Alternativ / zusätzlich kannst du dich auch in meinen Yoga-Newsletter auf http://www.satya-yoga.net eintragen. vielleicht war es ja auch nur ein temporäres Problem und jetzt geht es wieder.
      Auf jeden Fall freue ich mich, dass dich mein Blog bereichert!

      Liebe Grüße,
      Sarah

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