Kieferverspannungen adé!

Der Yoga-Löwe Simhasana hat einige nicht zu verachtende Wirkungen auf das Halschakra (Vishuddha Chakra) und ganz besonders auf die Kiefergelenke. Heutzutage hat fast jeder Mensch Kieferverspannungen, die zu allerlei Problemen führen. In diesem Artikel erfährst du, wie du deinen Kiefer besser entspannen kannst. Verspannungen im Kieferbreich können zu Zahnproblemen, nächtlichem Zähneknirschen und zu genereller Verspannung führen. Besonders auf den Beckenboden wirken sich Kieferverspannungen auch sehr negativ aus.

Stress adé!

Aber warum ist dein Kiefer verspannt? Die Antwort ist recht einfach: Stress! Wenn du in irgendeiner Form gestresst bist, verspannt sich deine Kiefermuskulatur. Du hast dann das Gefühl, dich durch etwas „durchbeißen“ zu müssen. Du wirst eng und atmest nicht mehr richtig. Da Stress in seinen verschiedenen Formen die Urschache für fast alle Krankheiten ist, solltest du das nicht einfach so hinnehmen, sondern lernen, dem Stress zu begegnen (und dafür arbeite ich momentan an einem Entspannungspaket für dich : „RelaxIn`Moments“). Ich empfehle dir dafür vor allem Yoga und Meditation.

Wie du deine Kiefergelenke befreist

Der wichtigste Schritt für befreite Kiefergelenke ist, dein Bewusstsein im Alltag öfter auf deine Kiefermuskulatur zu lenken und loszulassen. Das erreichst du einerseits durch Kieferbewegungen, sanfte Kiefermassage, Hände auflegen mit sanftem Zug nach unten und die weite Öffnung deines Mundes, aber vor allem dadurch, dass du tief durchatmest, den Kiefer entspannst und den Stress loslässt. Immer wieder, denn es kann ein sehr hartnäckiges Muster sein. Lass deine Zunge entspannt im Mundraum ruhen, denn natürlich wirkt sich eine Anspanung deiner Zunge auch auf deinen Kiefer aus. Wunderbar ist es auch, wenn du so viel wie möglich gähnst – das löst nicht nur deinen Kiefer, sondern wirkt auch auf ganz tiefen Ebenen entspannend und heilend. Unterdrück niemals dein Gähnen! Die Ursache deiner Kieferanspannung kann aber auch in einem verspannten Beckenboden liegen. Besonders dann möchte ich dir mein Buch „Beckenboden-Yoga entspannt“ ans Herz legen.

Kiefer und Halschakra

Dein Kieferbereich gehört zum Wirkungsbereich deines Halschakras. Deswegen rate ich dir, dich besonders mit den folgenden Fragen auseinanderzusetzen:

  • Hast du Probleme, dich klar auszudrücken und zu kommunizieren? Wenn ja: was ist die Ursache dafür?
  • Hast du Angst, deine eigene Wahrheit zu leben?
  • Was ist wirklich wesentlich für dich? Lies dazu meinen Artikel „Wesentlich Sein“.
  • Bist du ehrlich dir selbst und anderen gegenüber? Lies dazu auch meinen Artikel über Satya.

Simhasana – der Löwe

Eine tolle Yogaübung, die dich in der Befreiung deines Halschakras und  deiner Kiefergelenke unterstützt, ist der Löwe – Simhasana. Hast du mal einen Löwen beobachtet? Es sind so kraftvolle, aber auch unglaublich entspannte Tiere! Der Löwe macht es dir vor: Ab und zu mal kräftig brüllen und alles rauslassen, dann bleibst du schön entspannt. Das wichtigste bei dieser Übung: tief ausatmen, den Mund so weit wie möglich öffnen und die Zunge rausstrecken! Das kannst du auch immer mal wieder einfach so im Alltag machen. Wenn du so wenig mutig bist wie ich, machst du das lieber ungesehen. Es wäre aber sicherlich sehr befreiend für das Halschakra, das einfach mal in der Stadt oder im Büro zu tun :-).

Übungsanleitung:

Ausgangsposition ist der Fersensitz. Alternativen sind auch möglich, solange dein Rücken gerade bleibt. Du darfst dich wie der König der Tiere fühlen  – stark, mächtig, erhaben. Wenn dir das schwerfällt, nimm dir vor, mit deinem gebrüll alles rauszulassen, was dich davon abhält.  Atme tief ein und dann entweder mit lautem Gebrüll oder auch „fauchend“ durch den Mund aus und tu dabei Folgendes:

  • Beug dich etwas nach vorne und bring deine Hände auf den Boden. Du darfst sie dabei auch richtig aktiv in den Boden krallen. Deine Wirbelsäule bleibt dabei lang, den Kopf nicht zu sehr in den Nacken legen! Schultern gehen weg von den Ohren.
  • Wie gesagt: Zunge weit rausstrecken, Mund weit öffnen und brüllen/fauchen. Alles raus lassen!

Wenn dir das gut gelingt, nimmst du noch die folgenden Aspekte hinzu:

  • Mit den Augen zur Stirn schielen  (Richtung 3. Auge/ Ajna Chakra).
  • Mit dem Kopf sanft hin-und her wackeln (so wie die Inder – löst Nackenverspannungen).

Mit dem Einatem komm wieder zurück in den Fersensitz. Mach das drei mal und spüre dann nach.

Wie geht es dir?

 

Namasté!

 

P.S. Vielleicht magst du noch beim laufenden Online-Meditationskurs mitmachen.

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