Spirituelle Entwicklung braucht Erdung!

Viele Menschen haben Angst davor, abzuheben, wenn sie sich mehr in die spirituellen Sphären hinein bewegen – und zwar nicht grundlos. Es besteht tatsächlich eine große Gefahr, den Halt unter den Füßen zu verlieren und sich in geistigen Welten zu verirren. Dann kann es zu großen psychischen Problemen und sogar zu Psychosen kommen. Ohne Erdung fliegst du weg.

Jeder Fortschritt, den du im spirituellen Bereich machst, braucht immer auch eine tiefe Verwurzelung in der Materie, um wirklich nachhaltig und wahrhaftig zu sein. Deine spirituellen Erfahrungen sind nicht viel wert, wenn du dabei den Boden unter den Füßen verlierst und abhebst!

Das musste ich selbst auch erst erfahren und bin sehr dankbar dafür – denn meine Erdung hat mir mehr Stabilität, Klarheit, Verbundenheit und eine wahrhaftigere spirituelle Entwicklung gebracht. Gleichzeitig spüre ich sehr genau, wann ich meine Erdung verliere und kann dann einiges dafür tun, um mich wieder zu erden. Was genau, erfährst du in meinem Buch, aber auch in diesem Artikel erhältst du schon ein paar wertvolle Hinweise.

Tief in die Erde und hoch in den Himmel wie ein Baum

Wir können unsere Entwicklung als spiritueller Mensch wunderbar mit einem Baum vergleichen. Ein Baum erhält seine Nahrung und Stabilität aus seinen kräftigen Wurzeln. Dadurch hat er die Kraft, noch höher zum Licht zu wachsen und kann die Energie aus der Atmosphäre aufnehmen, verarbeiten und Gutes (z.B. Sauerstoff) in die Welt bringen. Aus spiritueller Sicht soll ein Baum auch die Funktion haben, die Energie aus dem Kosmos aufzunehmen und in die Erde zu leiten. Als Mensch hast du zwar keine physischen Wurzeln, aber immerhin eine energetische Entsprechung in deinem feinstofflichen Körper. Verinnerlichen kannst du das “Baum-Gefühl” wunderbar mit der Yogaübung Vrksasana – dem Baum.

 

Das Wurzelchakra

Das Wurzelchakra ist dein Tor zur Erdkraft und die Basis jeder weiteren Chakra-Öffnung. Hier bist du energetisch fest verwurzelt in der Erde und wirst bestens von der Erdkraft versorgt. Diese gibt dir eine gute Stabilität im Leben – psychisch und physisch. In meinem Buch gehe ich auf einzelne Aspekte des Wurzelchakras ein, die neben der Erdung die Themen Natur, Kindheit/ Geborgenheit, die große Mutter, Lebenskraft,  Körperbewusstsein, Hier und Jetzt, Urvertrauen und Kundalini beinhalten.

 

Komplementärchakras

Das Wurzelchakra (Sanskrit: muladhara chakra= Platz der Wurzel) ist das Komplementärchakra zum Kronenchakra (Sanskrit: sahasrara chakra = tausendblättriger Lotus), es arbeitet also im besten Fall mit ihm zusammen und beide Chakren sollten Hand-in-Hand entwickelt werden. Die Bodenständigkeit profitiert von der Spiritualität und die Spiritualität braucht Bodenhaftung. Diese beiden Chakras sind die einzigen der 7 Hauptchakras, die sich in der vertikalen Achse nach unten und oben öffnen. Das hat einen sehr  essenziellen Sinn und Zweck.

 

Die vertikale Achse – Verbindung mit Himmel und Erde

Beide Chakren sind die Eingangstore der Energien, die durch unseren Zentralkanal fließen. Die Shakti-Kraft von “Mutter Erde” strömt durch das Wurzelchakra in uns ein und fließt nach oben durch uns durch und weiter Richtung Himmel. Die kosmische Shiva-Kraft aus der spirituellen Welt strömt durch das Kronenchakra in uns hinein und unten aus dem Wurzelchakra heraus und weiter in die Erde hinein. Wir sind also gut aufgehoben in diesen beiden Energieflüssen von Himmel und Erde, die durch unseren Körper und weiter darüber hinaus fließen. Wenn die Verbindung steht, brauchen wir nicht mehr viel zu tun, sondern dürfen einfach das Sein genießen.

 

Vereinigung im Herzen

Unsere Aufgabe als Mensch sehe ich darin, diese beiden Energieflüsse im Herzen zu vereinen und in die Welt hinausstrahlen zu lassen. Je tiefer wir mit der Erde und je höher wir mit dem Kosmos verbunden sind, desto weiter können wir unser Herz öffnen und diese Erde licht- und liebevoll mitgestalten. So leben wir den Yoga des Herzens. Ohne Erdung gestaltet sich das ziemlich schwierig.

 

Nicht ohne meine Wurzel

Wenn du den Boden unter den Füßen verloren hat, muss du ihn erst mal wiederfinden, um in irgendeiner Weise etwas bewirken zu können. Ohne Erdung kannst du deine Wünsche und Gedanken einfach nicht verwirklichen, eben nicht auf die Erde bringen. Wenn du merkst, dass dein leben nicht fließt, das etwas ins Stocken gerät, ist es höchste Zeit dich zu entspannen und einfach nur zu erden. Aus deinen Wurzeln kommt dann der Saft, der dich zum richtigen Zeitpunkt wieder wachsen lässt. Manchmal entspricht das zwar nicht unserem Wollen und Wünschen, aber es ist dann trotzdem das Einzige, was hilft, dich auf das Wesentliche zu besinnen.

Auch wenn du dein Herz richtig weit aufmachen möchtest, brauchst du Erdung. Oft ist es ein ständiges Wechselspiel, dass du spielen musst: Ein wenig dein Herz öffnen – dich erden –  Herz öffnen – erden. Immer so weiter, wie es für dich stimmig ist. Es hat seinen guten Grund, warum du nicht ganz plötzlich alle deine Chakren öffnen kannst. Es wäre geradezu gefährlich und ist deswegen auch nicht möglich. Deswegen empfehlen die meisten spirituellen Traditionen, zuerst mit dem Wurzelchakra zu arbeiten. Das ist die Basis jeder spirituellen Entwicklung, selbst wenn sie von oben nach unten geht.

 

Erdung als Notwendigkeit

Je tiefere Heilprozesse wir machen, desto wichtiger ist die Erdung. Es ist wichtig, dass wir darauf achten, uns immer wieder mit unserem Körper (vor allem Beckenboden und Füße) und der Erde zu verbinden. Meistens spüren wir auch sofort, wie gut uns das tut. Etwas in uns sehnt sich natürlicherweise danach. Wir sind schließlich Menschen und mit unserem Körper Teil der Natur und überhaupt nicht getrennt von der Erde. Ganz besonders im Alltag mit seinen Herausforderungen sollten wir uns immer wieder erden und besinnen. Dafür empfehle ich vor allem diese 4 Energy-Booster:

  1. Entspanne dich mit deinem Beckenboden energetisch in die Erde hinein (das braucht ein wenig Übung mit Beckenboden-Yoga), atme in deinen Beckenboden.
  2. Geh raus in die Natur!
  3. Spüre deine Füße und in den Kontakt mit dem Boden – am Besten barfuss in der Natur.
  4. Praktiziere Hatha-Yoga Standhaltungen oder Meru Asana oder einfach nur die Babystellung.
  5. Mach dir bewusst, was du gerade wirklich brauchst. Sorge für dich und lausche deinem Körper (der weiß nämlich ganz genau, was zu tun ist!).

Meditation zur Erdung

Eine sehr schnell erdende Meditationsübung ist die Beckenboden-Meditation, die auch wunderbar dein Wurzelchakra öffnet.

Achtsamkeitsmeditation wirkt generell wunderbar erdend. Die integrale Meditationsanleitung “Eintauchen ins Jetzt”  erhebt dein Bewusstsein auf allen Ebenen. Du erhältst sie kostenlos mit der Anmeldung zum Newsletter. Praktiziere diese Meditation jeden Tag (auch wenn du zunächst nur auf der körperlichen Ebene bleibst) und du wirst definitiv eine Veränderung und mehr Klarheit (= das Anzeichen dafür, dass du gut geerdet und gleichzeitig geistig offen bist) erlangen.

 

Spirituelle Erdung mit Beckenboden-Yoga

Für mich persönlich war es unerlässlich, mich tiefer und tiefer zu erden. Dabei kam ich nicht um den Beckenboden herum und habe ihn als mein “Tor zur Erdkraft” entdeckt. Welches Glück das bedeutet, kannst du im gleichnamigen Artikel nachlesen.

Da ich mich auf dieses Thema spezialisiert habe und Autorin des Buches “Beckenboden-Yoga entspannt” bin, biete ich auch Seminare zu diesem Thema an. Hier hast du die Möglichkeit, entspannt und tief in deinen wunderbaren Beckenboden und energetisch in die Erde  “einzutauchen”.

Ich heiße dich herzlich Willkommen!

Namasté!

 

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