Alle Artikel in: Asanas

Erdung als Notwendigkeit für die spirituelle Entwicklung

Spirituelle Entwicklung braucht Erdung! Viele Menschen haben Angst davor, abzuheben, wenn sie sich mehr in die spirituellen Sphären hinein bewegen – und zwar nicht grundlos. Es besteht tatsächlich eine große Gefahr, den Halt unter den Füßen zu verlieren und sich in geistigen Welten zu verirren. Dann kann es zu großen psychischen Problemen und sogar zu Psychosen kommen. Ohne Erdung fliegst du weg. Jeder Fortschritt, den du im spirituellen Bereich machst, braucht immer auch eine tiefe Verwurzelung in der Materie, um wirklich nachhaltig und wahrhaftig zu sein. Deine spirituellen Erfahrungen sind nicht viel wert, wenn du dabei den Boden unter den Füßen verlierst und abhebst! Das musste ich selbst auch erst erfahren und bin sehr dankbar dafür – denn meine Erdung hat mir mehr Stabilität, Klarheit, Verbundenheit und eine wahrhaftigere spirituelle Entwicklung gebracht. Gleichzeitig spüre ich sehr genau, wann ich meine Erdung verliere und kann dann einiges dafür tun, um mich wieder zu erden. Was genau, erfährst du in meinem Buch, aber auch in diesem Artikel erhältst du schon ein paar wertvolle Hinweise.
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Shavasana: Sterben um zu leben

Entspannen. Loslassen. Sterben. Die Totenstellung Shavasana gehört zumindest als Endentspannung zu jeder Yogastunde dazu. Sie ist die Position, in der du am optimalsten und freiesten entspannen kannst. Sie ist quasi das ultimative Nachspüren. Es gibt zwar verschieden Positionen, z.B. Balasana, der aufrechte Sitz oder auch Tadasana (der aufrechte Stand) in denen du immer wieder gut nachspüren kannst, aber am Ende deiner Yogapraxis gehört Shavasana einfach dazu. In dieser Stellung kannst du jeden Teil deines Körpers vollkommen loslassen – und ist nicht jedes Loslassen ein kleines Sterben? In diesem Artikel bekommst du nicht nur die genaue körperliche Anleitung für Shavasana, sondern auch Inspirationen für heilsame geistige Arbeit, um das Beste aus deiner Entspannung raus zu holen und dich fit für dein Leben zu machen. Lerne zu sterben, um neu geboren zu werden!
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Balasana /Shashanka Asana – Variationen zum Entspannen und Aktivieren

Super-Entspannung für zwischendurch: Balasana! Die Babystellung darf in keiner Yogastunde fehlen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil, um immer wieder vollkommen loszulassen, zu entspannen und nachzuspüren. In Balasana kannst du dich wunderbar der Erde hingeben, deine Kontrolle entspannen und dich wie ein geborgenes Kind fühlen. Die Babystellung  ist eine wunderbare Entlastungshaltung für den Rücken,  beruhigt das Nervensystem und stimuliert die Beckenorgane. Sie hat aber noch mehr zu bieten: Es gibt viele Variationen, in denen wir wunderbar unser Fasziennetz aufspannen und bewegen und unseren gesamten Oberkörper mobilisieren und strecken können. Ob zwischendurch im Alltag oder zu Beginn oder mittendrin in der Yogapraxis – diese Übung tut immer gut und bedarf keiner weiteren Vorbereitung oder Kompensation. Ausführung: Komme in den Vierfüßlerstand und führe dein Gesäß nach hinten auf die Fersen.  Idealerweise schaffst du schon dabei mehr Länge in deiner Wirbelsäule, indem du aus einer leichten Rückbeuge deine Sitzbeinhöcker zu den Fersen ziehst und dann Wirbel für Wirbel ablegst. Schau dabei so lange wie möglich nach vorne und bring erst zum Schluss deine Stirn zum Boden. Lege die...
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Alignement: Darauf musst du bei Asanas unbedingt achten!

Alignement: Anatomische Ausrichtung kompakt. Es gibt ein paar grundlegende Regeln für das richtige Alignement (Ausrichtung) in den Asanas, die ich heute mit dir teilen möchte. Diese einzuhalten ist echt wichtig, damit du lange Freude an deiner Asana-Praxis hast. Wenn du diese Ausrichtungsprinzipien vernachlässigst nutzen sich z.B. deine Gelenke ab (das führt zu allerlei Problemen wie Meniskusschäden oder Impingement-Syndrom) und du könntest dauerhafte Schäden an der Wirbelsäule erleiden. Dabei sind diese grundlegenden Ausrichtungsprinzipien recht leicht zu verstehen und ich erwähne hier auch nur die (meiner Meinung nach) Wichtigsten. Du solltest dich daran gewöhnen, als allererstes auf diese körperliche Ausrichtung zu achten, sobald du eine Yoga-Haltung einnimmst. Die Energie kann nur frei fließen, wenn sie nicht durch eine falsche Ausrichtung deines Körpers blockiert wird. Füße Die Haltung beginnt in den Füßen, denn Fußfehlhaltungen wirken sich auf den ganzen Körper aus. Die Fußgewölbe sollten in Standhaltungen und auch in allen anderen Haltungen, die eine Bein-Aktivität erfordern, aktiv und dennoch energetisch durchlässig sein. Dabei streben die äußeren Fersen, die Großzehballen und die Kleinzehballen Richtung Boden (oder in den...
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Ob Down Dog oder Mountain – volle Erdung durch Meru Asana

„Adho Mukha Svanasana – der nach unten schauende Hund“ wird auch  „Meru Asana – der Berg“ genannt. In diesem Artikel erfährst du alle wichtigen Punkte der anatomischen Ausrichtung sowie die tiefere Bedeutung dieses Asanas. Ich liebe ja mittlerweile diese Körperhaltung, die in keiner Yogastunde fehlen darf. So kraftvoll und erdend und gleichzeitig entspannend und überraschend. Dieses Asana transformiert dich, keine Frage.
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